Ursprung und Geschichte

KAMUT
Kornschatz der Pharaonen

Der unverfälschte Weizen

Ursprung

Geschichte

 

Der unverfälschte Weizen

KAMUT ist ein uralter Verwandter des heutigen Hartweizens und stammt vermutlich ursprünglich aus dem "fruchtbaren Halbmond", dem Land zwischen Ägypten, Euphrat und Tigris, wo er schon vor Jahrtausenden angebaut wurde. Lange in Vergessenheit geraten, wurde er ähnlich wie der Dinkel im Rahmen des neuerwachten Interesses an urwüchsigen und unverfälschten Lebensmitteln "wiederentdeckt" und hat Einzug in die moderne Ernährung gefunden. Pflanzenzuchtmaßnahmen haben die Vitalität, den Geschmack und den Nährwert unserer heutigen Getreidesorten meist dem Kriterium "Höchstertrag" untergeordnet, welcher wiederum nur mit dem Einsatz von Agrarchemie erreicht werden kann. Um höhere Erträge zu erzielen, wird inzwischen selbst Dinkel schon vielfach mit Weizen gekreuzt. Der moderne Weizen erreicht oft nur durch massiven Einsatz von Agrarchemie den für die Brotbereitung notwendigen Eiweißgehalt. Werden diese Sorten nun biologisch angebaut, sinkt der Eiweißgehalt, und eine normale Brotzubereitung wird schwierig.

KAMUT dagegen ist ein altes, züchterisch nicht manipuliertes Getreide mit einem natürlich hohen Eiweißgehalt, das die Jahrtausende allein aufgrund seiner Robustheit und Anspruchslosigkeit überlebt hat. KAMUT braucht daher keine Chemie und wird auch ausschließlich nach den Richtlinien des kontrolliert biologischen Landbaus angebaut.

Ursprung

Wissenschaftler aus den USA, Kanada, Italien, Israel und Rußland haben diesen Weizen untersucht, und was seine Identifizierung betrifft, unterschiedliche Schlußfolgerungen gezogen. Alle sind der Meinung, daß es sich bei KAMUT um eine Weizensorte des Genus "Triticum" handelt, der in der Spezies "turgidum" zu finden ist, welches auch den nahen Verwandten "Hartweizen" einschließt. Dies ist eine andere Spezies als "aestivum", zu welcher der "Weichweizen" und der Dinkel gehören. Die genaue Unterspezies wird jedoch immer noch diskutiert. Ein russischer Wissenschaftler glaubt, daß es ein Durumweizen - der "Hartweizen der Ägypter" - sei.
Kamut
Andere wiederum sind der Meinung, daß KAMUT sich aus einer Mischung von vielen Varietäten gebildet hat, die von den Bauern der Urzeit aus Wildpflanzen selektiert wurden. Obwohl der wahre Ursprung und die genetische Zuordnung noch immer diskutiert wird, besteht jedoch kein Zweifel über den hervorragenden Geschmack, die überragenden ernährungsphysiologischen Qualitäten und die hypo-allergenen Eigenschaften des KAMUT Urweizens.

Geschichte des KAMUT

Kamut "Ka-moot"

Die Seele der Erde

KAMUT ist ein uralter Verwandter des heutigen Hartweizens und stammt ursprünglich aus dem alten Ägypten, wo er schon vor Jahrtausenden angebaut wurde.

ca. 6000 v.Chr. In Ägypten werden erstmals Fladen aus einem Gerste-Hirsebrei geformt und auf erhitzten Steinen gebacken. Der erste Schritt auf dem Weg zum Brot war getan.
ca. 4000 v.Chr.

Im fruchtbaren Niltal bauen die Ägypter den ersten Weizen und geben ihm den Namen KAMUT , was soviel wie "Die Seele der Erde" bedeutet. KAMUT , das Brotgetreide, wird als heilig verehrt und in großen Speichern für Notzeiten gehortet.

Im Laufe der folgenden Jahrtausende entstehen durch Selektion verschiedenster Wildgräser weltweit neue Weizensorten. Die moderne Forschung bringt durch Kreuzung, Züchtung, wieder Kreuzung, ständig neue Sorten hervor – ausschließlich im Hinblick auf Massenertrag. Aber auf Kosten von Nährwert, Geschmack und Umwelt.

1948 Viele Jahrhunderte war KAMUT verschollen. In einer Grabstätte bei Dashare werden in einer Steinkiste seltsam aussehende, riesige Weizenkörner gefunden – die Wiederentdeckung von KAMUT , dem Urweizen der alten Ägypter. Die Entdeckung gerät allerdings schnell wieder in Vergessenheit – zu wenig Ertrag, um den Hunger zu stillen.
1977 Ein Musterglas des damaligen Fundes wird wieder entdeckt und mit der biologischen Vermehrung von KAMUT begonnen.
1990 Der Name KAMUT wird als eingetragenes Markenzeichen weltweit gesetzlich geschützt und als "neue" Sorte mit der Bezeichnung QK 77 anerkannt.
1997 KAMUT – endlich auch in Österreich!

Vom Ursprung der Zivilisation – heute auf Ihren Tisch!

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letztes Update im November 2002
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